Samstag, 25. November 2017
DAS NEUE ALPENADRIA

RHÔNE-ALPES MAGAZIN

Aktiv- und Schlemmerurlaub in den Friulanischen Dolomiten

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Die Region rund um das UNESCO Weltnaturerbe Nationalpark Friulanische Dolomiten ist ein noch weitgehend unerschlossenes Gebiet, das aufgrund der landschaftlichen Schönheit und der bizarren Felsformationen vor allem Wanderfreunde, Bergsteiger und Naturfreunde anlockt. Eine artenreiche Tier-­ und Pflanzenwelt, malerische Alpendörfer und nicht zuletzt die köstliche regionale Küche Oberitaliens runden das Gesamtpaket ab.

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Die Friulanischen Dolomiten liegen zwischen den Provinzen Udine und Pordenone in Oberitalien und bilden den südöstlichen Teil der Dolomiten. Die Gipfel bieten ein Panorama mit Ausblicken über die gesamte Friulanische Ebene bis hin zur Adriaküste. Ab April verwandelt die Frühjahrssonne die schneebedeckten Almwiesen in einen farbenprächtigen, bunt schillernden Blütenteppich. Ein Anblick, an dem sich nicht nur die Wanderer erfreuen.

Der Nationalpark reicht von der Provinz Pordenone bis zur Provinz Udine und umfasst die Täler Val Cellina, das obere Val Tagliamento und das Val Tramontina. Das Gebiet ist aus geologischer und na-turkundlicher Sicht bedeutsam und von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden.

Aktivurlaubern sind in diesem Gebiet keine Grenzen gesetzt. Ein gut ausgebautes Netz an Wander-& und Fahrradwegen ermöglicht es, die Lieblichkeit der Natur im eigenen Tempo und abseits von großen Menschenmassen zu erleben. Die Seen bei Barcis und Val Tramontina bieten ideale Verhältnisse zum Segeln und Windsurfen und auf den wilden Flussläufen entlang Valcellina und Valle d’Arzino können sich die Freunde des Wassersports beim Kajak oder Rafting austoben. Darüber hinaus gilt die Region als Eldorado für Bergsteiger und Freeclimber. Wer eine mehrtägige Tour durch den Nationalpark unternehmen möchte, findet in den zahlreichen Schutzhütten und Biwakschachteln Unterschlupf.

Malerische Ortschaften wie Frisanco und Poffabro, die mit ihren verwinkelten Gassen bereits mehrfach zu den schönsten Orten Italiens gewählt wurden, haben sich ihren Charme und ihre Ursprünglichkeit bewahrt. Die zahlreichen historischen Bauwerke in Maniago entstammen den unterschiedlichsten Epochen und zeugen von der langen und bewegten Geschichte der Region. Hierzu zählt der im Stil der Spätgothik erbaute Dom aus dem 15. Jahrhundert, der prachtvolle Palazzo D'Attimis mit seinen gut erhaltenen Fresken oder die standhaft auf einem Hügel über der Stadt thronende Burg aus dem 11. Jahrhundert.

Seit vielen Generationen prägen die vorherrschenden Elemente von Stein, Holz und Eisen das lokale Kunsthandwerk der Region: Die zauberhaften Mosaikarbeiten von Spilimbergo, die filigranen Schnitzkunstschätze in den Profanbauten von Erto e Casso oder die Messerwerkstätten von Maniago. Bereits im 15. Jahrhundert wurden hier Klingen und andere Schmiedekunstgegenstände für die Herrscher und Soldaten in Venedig hergestellt. Die Lagunenstadt liegt nicht weit entfernt und lässt sich wunderbar während eines Tagesausflugs besuchen.

Die Gegend rund um Piancavallo ist wie erschaffen für Urlauber, die neben landschaftlicher Schönheit die Vielfalt der regionalen Köstlichkeiten entdecken möchten. Schmackhafte Salsiccia, luftgetrockneter Schinken, herzhafter Ziegenkäse mit frischen Feigen und die wunderbaren Weine aus dem Grave del Friuli Gebiet machen eine Reise in die Friulanischen Dolomiten auch zu einem kulinarischen Highlight.

Mehr Informationen gibt es im Internet.


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