Dienstag, 25. April 2017
DAS NEUE ALPENADRIA

RHÔNE-ALPES MAGAZIN

Höhenweg mit Wasserblick

Millstätter See

Mit dem "Millstätter See Höhensteig" öffnet sich eine neue Wanderwelt in Kärnten, die - stets den Millstätter See im Blickfeld - die Berge rund um den See verbindet. Dabei locken die acht Etappen mit einzigartigen Plätzen zum genussvollen Verweilen, zur sinnlichen Begegnung und zum Staunen. Auf den teils gemütlichen, teils anspruchsvollen Touren, die sich auch für Tagesausflüge anbieten, erschließt der "Millstätter See Höhensteig" die Bergwelt rund um den See. Mit zahlreichen Nebenrouten führt der Weg von der Welt der Dreitausender ganz im Westen des Millstätter Sees über die Millstätter Alpe bis zum Weltenberg Mirnock in den Nockbergen.

Vom "Sternenbalkon", der den Abschluss der 3. Etappe "Der große Rosennock" krönt, schweift der Blick von den Hohen Tauern über die grünen Almen der Millstätter Alpe zum Millstätter See. Im Osten thront der Mythen umwobene Weltenberg Mirnock über dem See, dessen Pfade (Etappe 4: "Auf den Weltenberg Mirnock") Orte der Kraft bergen.

Granattor Millstätter See

So ließ die starke Energiestrahlung des Mirnock zum Beispiel das "Baumheiligtum", eine siebenstämmige, gewaltige Fichte, entstehen. Um die Kräfte des Mirnock, an dessen Scheitelpunkt sich zwei geomantische Energielinien kreuzen, wussten schon die Kelten, die den "Lochvisierstein Menhir" schufen. Seine anscheinend von Menschenhand gemeißelte Luke nimmt die höchste Erhebung des Mirnock ins Visier. Die letzten Meter hinauf auf den Mirnock verlaufen über die "Scala Paradisi" - 30 Stufen zum Weg ins Paradies mit Monolithen als steinerne Wegweiser.

"Der Granat - Feuerstein der Liebe" geleitet Wanderer auf der gleichnamigen Tour über die Millstätter Alpe, wo bis vor 100 Jahren die rubinroten Edelsteine abgebaut wurden. Ihre Veredelung erfuhren die Steine in Böhmen, weshalb sie als "Böhmische Granate" zu internationalen Ruhm gelangten. Der kostbare Stein, dem schon Ägypter, Griechen und Römer magische Kraft zuschrieben, funkelt dem Besucher auf seinem Weg über die Millstätter Alpe entgegen. Wie schon Reisenden aus längst vergangenen Tagen mag er den Wanderer heute noch als Schutzstein auf seinem Weg begleiten. Als Höhepunkt dieser 2. Etappe wartet das Granattor. Dieser mächtige, mit Granatsteinen gefüllte Durchgang markiert auch den Punkt, der die Aussicht über den Millstätter See in seiner Gesamtheit frei gibt.

Vom ruhmreichen Geschlecht der Ortenburger, im frühen Mittelalter eine der bedeutendsten Adelfamilien Kärntens, erzählt die Etappe 7 "3 Kirchen auf der Schåttseiten", die ihren Ausgangspunkt beim Handwerksmuseum in Unterhaus bei Baldramsdorf nimmt. Wanderer gelangen hier zur Ruine Ortenburg, deren Grundstein im 11. Jahrhundert gelegt wurde. Etwas oberhalb des Gemäuers, einst Sitz der Grafen Ortenburg, steht der "Mottenstein", ein begehbarer Wall aus vier Meter hohen Lärchenstämmen, die wellenförmig in den Himmel verlaufen. Wer sich näher für die Ortenburger interessiert, dem liefern Gravuren in den Lärchenpfosten die Stichworte dazu. Eine in die Landschaft eingearbeitete Sitzgelegenheit lädt zum Ausruhen, während der Blick auf Spittal und das Drautal fällt. Seinen Namen verdankt dieser Abschnitt des Millstätter See Höhensteigs den drei Kirchen, die den Weg säumen.

Mottenstein

Die schönsten Etappenabschnitte des Millstätter See Höhensteigs lassen sich zur Vorbereitung einer Tour auf Google Earth betrachten. Unterstützung bei der Orientierung bieten GPS-Geräte, die im Infocenter Millstätter See in Seeboden zum Verleih zur Verfügung stehen. Dort gibt es auch einen Wanderführer, der die acht Etappen und ihre Nebenrouten im Detail beschreibt, sowie Kartenmaterial.

Vier Tage (drei Nächte) mit Halbpension im 3 Sterne Hotel sind ab 189,00 Euro pro Person im Doppel-zimmer buchbar. Ein Begrüßungsgetränk bei der Anreise, den Besuch des Granatiums samt Granat schleifen und eine geführte Wanderung (nur Mo - Fr) mit Jausenpackerl und Wanderkarten gibt es gratis dazu.

Wegbeschreibungen, Höhenprofile, Informationen zu Hotels und Hütten, Fotopunkte und weiter Auskünfte können auf www.millstaettersee.at abgerufen und als Tourendatenblatt ausgedruckt werden.


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