Samstag, 25. November 2017
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Alphorn mal ganz anders E-Mail

Eliana Burki und ihr AlphornDie Schweizer Musikerin Eliana Burki spielt erfrischenden Blues, Jazz, Latin und Funk – auf dem Alphorn. Sie entlockt dem traditionellsten Instrument der Schweiz ungewohnte, neue Töne: Statt Heimatliedern umfasst das Repertoire der professionellen Alphornistin funkige Jazzsounds, erdigen Blues und lebensfrohen Latin.

MP3-FileHörprobe "MATTERHORN" von Eliana Burki

Die ersten zaghaften Innovationen begannen vor 40 Jahren, als Schweizer Musiker wie der Jazzer Hans Kennel anfingen, das musikalische Potential des Alphorns zu erforschen, indem sie es mit anderen Instrumenten kombinierten. Oder Hans-Jürg Sommer, der bahnbrechende Kompositionen entwickelte, die später zum Standard wurden. Die unkonventionell auftretende Burki ist dabei nur eine aus der neuen Garde von Alphornspielern, die mit dem Musikinstrument experimentieren und versuchen, dessen Sinn und Zweck nicht alleine im Symbol für die Schweiz zu sehen.

Ab dem vierten Lebensjahr bekam Eliana von ihrer Mutter, selbst Organistin, Klavierunterricht. Als Sechsjährige entdeckte sie dann das Alphorn für sich: Obwohl sie es vorher noch nie gespielt hatte, konnte sie bei ihrer ersten Begegnung mit dem Instrument gleich eine Tonleiter darauf spielen. So überzeugte Eliana auch ihre Eltern davon, dass das Alphorn das richtige Instrument für sie ist. Statt Klavierunterricht bei der Mutter stand fortan Alphornblasen auf dem Stundenplan.

Bis sie ihre Liebe zum Jazz, Blues und Funk entdeckte, stand Eliana noch in Tracht mit älteren Herren auf der Bühne und spielte traditionelle Stücke. Der Alphornlehrer Hans-Jürg Sommer, der selbst traditionelles Alphorn spielt, bemerkte früh Elianas Talent und ihr Interesse an anderen Musikrichtungen. So komponierte er für sie den ersten Blues für das Alphorn. Bis sie 18 wurde, begleitete Elianas Mutter sie bei Auftritten am Klavier.

Auch rockige und experimentelle Töne sind auf dem Album zu hören…

Inzwischen hat die 25-jährige Musikerin Tourneen in Ecuador, Indien, China, Taiwan sowie Russland hinter sich gebracht und veröffentlichte ihr viertes Album „Heartbeat“, auf dem sich musikalische Tradition und Moderne verbinden, wie bei der funkigen Version des traditionellen Stücks  „Lueged vo Bärg und Tal“. Auch rockige und experimentelle Töne sind auf dem Album zu hören, das den Möglichkeiten des Alphorns scheinbar keine Grenzen setzt. Wie auf diesem Video zu sehen:


Wenn die Musikerin gerade nicht auf Tour ist, setzt sie ihr Instrument für einen guten Zweck ein: Sie arbeitet in der Lungenklinik Davos als Musiktherapeutin und macht mit kranken Kindern Atemübungen am Alphorn.

Heartbeat CoverDie CD „Heartbeat“ ist bei Suonix Music erschienen. Heartbeat kann hier bei Amazon bestellt werden. Auf der Homepage von Eliana Burki sind die Stücke des Albums auch zum „reinhören“ gelistet. Im April und Mai ist sie zudem bei einigen Konzerten in der Schweiz und Baden-Württemberg zu sehen.

www.elianaburki.com


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